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Angelwetter

Villach
2. August 2014, 04:24
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….Renke, Reinanke, Maräne, Felchen…

renke[1]Sie gehören wie die Salmoniden (Saiblinge, Forellen, Huchen) und den Tymallidae (Äschen) zu den lachsähnlichen Fischen.
Gemeinsame Merkmale:
- eine Rückenflosse mit Weichstrahlen
- strahlenlose Fettflosse
- bezahntes Pflugscharbein

Merkmale: Silberglänzender heringsartiger Körper mit relativ großen Schuppen, kleines Maul, zahlreiche Kiemenreusendornen, Schwanzflosse tief eingeschnitten, Zähne klein und rückgebildet (Pflugscharbein). Tief eingekerbte Schwanzflosse.
Dieser zu den Coregonen gehörende Fisch kommt in einigen Formen vor. Im Wesentlichen lassen sie sich je nach Lebensweise in vier Formenkreise, bestehend aus zwei Schwebrenken und zwei Bodenrenken, einteilen. In einzelnen Seen kommen jeweils eigene Populationen vor (Lokalformen)!
Lebensraum: Als Lebensräume dienen diesem Fisch die kleineren und größeren Seen des Alpen und Voralpengebietes, mit klarem, sauerstoffreichem Wasser. Die Renke ist ein Fisch der sich im freien Wasser aufhält und nur sehr selten in das flache Wasser zieht.  Im Durchschnitt erreicht diese Art Größen von 30 – 60 cm. In nahrungsreichen Seen sind Gewichte bis zu etwa sechs Kilogramm ohne weiteres möglich. Die Laichzeit setzt bei einer Wassertemperatur von 6° C ein, wobei im Freiwasser über Sand- oder Geröllgrund abgelaicht wird.
Nahrung:
Die Nahrung dieses gesellig lebenden Fisches besteht vor allem aus Planktonkrebsen, kleine Bodentieren (z. B. Larven der Büschelmücke) sowie aus den im Wasser lebenden Insektenlarven, Würmern und gelegentlich auch kleine Fische und Fischlaich.
Herkunft: Über die Herkunft der Coregonen wird die Meinung vertreten, dass sie zweifellos ursprünglich nordische Fische waren. Sie müssen mit den Schmelzwasserströmen am Ende der letzten Eiszeit vom Norden her bis zu den Alpen gelangt sein. Dem Weiterwandern gegen Süden stellten sich die Alpen als unüberwindliches Bollwerk entgegen. Beim Zurückgehen des Eises blieben große von Gletschern aufgeschürfte Seenbecken über. Diese mit Süßwasser gefüllten Seenbecken bildeten mit großer Wahrscheinlichkeit den ursprünglichen Lebensraum unserer Coregonen.
Ursprünglich sind Renken in Kärnten nur im Faaker- und Klopeiner See, im Wörthersee  und Ossiacher See vorgekommen. Gerade im Ossiacher See hat sich (nach mehreren Besatzmaßnahmen) ein stabiler Bestand entwickelt. Der Millstätter See wurde mit Renken im Jahre 1925 (aus dem Hallstätter See) besetzt. In ganz Kärnten erfolgten Besatzmaßnahmen obwohl sich bestimmte Gewässer dafür nicht eigneten.
Vor so einem Besatz sollte man aber auf jeden Fall einen Fachmann zu Rate ziehen, da ein Renkenbesatz für die übrige Fischfauna durchaus Nachteile bringen kann. Süddeutschland, Schweiz und Österreich sind die Hauptgebiete der Coregonen.
Schonzeit:
In Kärnten haben die Renke Schonzeit vom 01. November bis 28. Feber.

Im Ossiachersee ist die Schonzeit bereits ab 01. Oktober. Das vereinsinterne Mindestmaß für Renken beträgt für den Ossiachersee 40 cm , auch gibt es Tages- und Jahresfangbeschränkungen (bitte beachten sie immer die aktuellen Vereinsbestimmungen).

Liebe Grüße, Euer Fredi

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