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Angelwetter
7. September 2010, 03:13
Zeitweise wolkig
Zeitweise wolkig
12°C
Gefühlte Temperatur: 11°C
Aktueller Luftdruck: 1017 mb
Luftfeuchtigkeit: 80%
Wind: 1 m/s W
Böen: 2 m/s
Sonnenaufgang: 6:32
Sonnenuntergang: 19:33
Vorhersage 8. September 2010
Tag
Regen
Regen
19°C
Nacht
Regen
Regen
14°C
 

achtung Flaggen und Bälle

§ 19. (1) Die in dieser Verordnung vorgeschriebenen Flaggen und Bälle dürfen nicht verschmutzt und ihre Farbe nicht verblasst sein; Flaggen müssen rechteckig und mindestens 0,6 m hoch und breit sein. Bälle müssen einen Durchmesser von mindestens 0,6 m haben.

(2) Anstelle von Flaggen dürfen Tafeln gleicher Größe und Farbe verwendet werden. Bälle dürfen durch Einrichtungen ersetzt werden, die aus der Entfernung das gleiche Aussehen haben.

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Die Interessensvertretung der Fischereiausübungsberechtigten sind die Fischereiverbände. Jeder Bezirk in Kärnten hat einen Revierverband, wobei Klagenfurt – Land und Stadt und Villach – Land und Stadt je einen Revierverband bilden.

Es gibt acht Fischereirevierverbände:

  • Feldkirchen
  • Hermagor
  • Klagenfurt – Land
  • St. Veit an der Glan
  • Spittal an der Drau
  • Villach – Land
  • Völkermarkt
  • Wolfsberg

Die Revierverbände sind Körperschaften öffentlichen Rechts. Die Aufgaben der Fischereirevierverbände sind im K-FG§ 49 geregelt. Die Organe der Revierverbände sind:

  1. der Fischereirevierausschuß
  2. der Vorsitzende
  3. die Rechnungsprüfer

Jeder Revierausschuß besteht aus sieben Mitgliedern die auf Dauer von vier Jahren gewählt werden. Die Organe der Fischereiverbände üben ihre Funktion ehrenamtlich aus. Sie haben jedoch Anspruch aus dem Ersatz der mit der Ausübung ihrer Funktion verbundenen Sachaufwendungen und Reisekosten. Für jedes Fischereirevier ist vom Fischereiausübungsberechtigten ein jährlicher Revierbeitrag zu errichten. Die Revierverbände unterliegen der Aufsicht des Landes.

 

Obmann Kurt Schneider

fischjahres Der Fisch des Jahres 2010 – die Karausche (Carassius carassius).

Das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) haben die Karausche zum Fisch des Jahres 2010 gewählt. Damit soll ein wenig bekannter, aber dennoch interessanter Fisch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Zudem soll darauf hingewiesen werden, dass die Karausche durch Gefährdung und Verlust ihrer Lebensräume in unseren heimischen Gewässern immer seltener wird. Die Karausche ist eine äußerst genügsame und robuste Fischart. Bevorzugt lebt sie in kleinen, pflanzenreichen und stehenden Gewässern, kann aber auch in Flüssen mit geringer Strömungsgeschwindigkeit und im Brackwasser vorkommen. Aufgrund ihrer hohen Anpassungsfähigkeit ist sie selbst in kleinsten, sauerstoffarmen und verschlammten Dorftümpeln zu finden. Wenn das Gewässer austrocknet, kann sich die Karausche im Schlamm vergraben und einige Tage überleben. Sie kann bis zu fünf Tage ohne Sauerstoff auskommen und gilt deshalb im Tierreich als „Meister im Luftanhalten“.

fliegenschnur A.F.T.M.A.:
kurz für “American Fishing Tackle Manufactures Association” (Verband der amerikanischen Hersteller von Angelgeräten). Den deutschen Anglern bekannt durch die Einteilung standardisierter Schnurgewichtsklassen für das Fliegenfischen. Sie reichen von Klasse 1 (für das extrem leichte Fischen auf kurze Distanzen, Zielfische z.b. Rotfeder) bis zur Klasse 15 (superschweres Salzwasserfliegenfischen auf Marline oder Tarpons). Ausschlaggebend ist das Gewicht der ersten 30 Fuß (9,14 Meter) der Schnur, die als Wurfgewicht eingesetzt werden.

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Liebe Fischerfreunde!

Fische wachsen Zeit ihres Lebens, am Anfang stärker, mit zunehmenden Alter jedoch kaum mehr. Die höchste Reproduktionskraft weisen je nach Fischart Milchner zwischen dem dritten und siebenten Lebensjahr, Rogner zwischen dem vierten und zehnten Lebensjahr auf. Mit zunehmenden Alter wird die Reproduktionskraft und somit der Beitrag zur Selbstvermehrung immer geringer. Räuberische Fischarten, wie Wels, Hecht oder Zander fressen zudem mit zunehmender Größe nur mehr Fische. Außerdem wird das Revier gegenüber jüngeren, produktiveren Fischen verstärkt verteidigt, sodass sich die jüngeren kaum behaupten können

Aus diesem Grunde erscheint es aus biologischer Sicht sinnvoll, ältere Fische d. h. Fische ab einer bestimmten Größe nach dem Fang nicht mehr in das Gewässer zurück zu versetzen, sondern diese zu entnehmen. Außerdem entspricht es nicht unbedingt der Weidgerechtigkeit, einen gefangenen Fisch wieder einzusetzen, damit dieser bald wieder gefangen wird.

Mit freundlichen Grüßen und Petri Heil

Der Landesfischereiinspektor

Dr. Wolfgang Honsig-Erlenburg

Anbei ein Artikel vom Kurier aus dem Jahre 2008.

 

Donaufische053 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Ossiachersee – Fischbesatz

Der Ossiachersee hat eine Fläche von 1077,0994 Hektar. Er ist ca. 11 Km. lang und hat eine durchschnittliche Breite von 1 Km. Die tiefste Tiefe ist mit 54 Meter im Bereich von Stöcklweingarten. Vier Gemeinden, Villach, Ossiach, Steindorf u. Treffen sind Anrainergemeinden. Der See ist in 61 Fischereirechte aufgeteilt. Die Fischereirechte befinden sich alle im privaten Besitz, wobei die meisten Fischereiberechtigten bzw. Fischereiausübungsberechtigten Erlaubnis- scheine ausgeben. Der Ossiachersee ist der Fischreichste See in Kärnten, dies ist auf den ausgezeichneten Nachbesatz zurückzuführen. Ein Besatzkomitee aus Fischern und Eigentümern beratet über den Besatz und die Aufbringung der Geldmittel. Jeder Fischereiberechtigte bzw. Ausübungsberechtigte bezahlt pro Hektar eine Summe in einen Topf, diese Summe wird von den Anrainergemeinden Villach, Treffen, Steindorf und Ossiach um die selbe Summe aufgestockt. Es werden vom Raubfisch bis hin zum Futterfisch abwechselnd alle Fischarten die im See heimisch sind besetzt. Die Mitarbeiter des Besatzkomitees arbeiten ehrenamtlich und unendgeldlich. Dank dieser Maßnahmen können laufend kapitale Fänge erzielt werden. (Welse mit 63 kg, Zander mit über 10kg, Karpfen jenseits der 25 kg Marke, Reinanke – Maränen mit 70 cm und Hechte über 15 kg.)

Der Villacher Fischereiverein “ÄSCHE“ und der Sport und Zuchtfischereiverein Villach bewirtschaften ca. 594 Hektar (55%) der Seefläche. Bei beiden Vereinen sind  Erlaubnisscheine erhältlich. (Siehe Homepage).

“ÄSCHE“ www.aesche.at

SZF Villach  www.sportfischerei-villach.at

Kurt Schneider

Haken:

Haken aus Flach- oder Rundstahl in unterschiedlichen Größen, Formen und Ausführungen. Aufbau: Hakenkopf (Öhr oder Plättchen) zum Anbinden an ein Vorfach oder direkt an die Hauptschnur, Schenkel, Bogen, Spitze (mit oder ohne Widerhaken). Es werden folgende Formen unterschieden: Einzelhaken mit einer Spitze, Zwillingshaken (zwei miteinander verschweißte Schenkel und gleichgroße Spitzen), Doppelhaken (eine große und eine kleine Spitze) und Drillinge (drei miteinander verschweißte Schenkel, drei gleichgroße Spitzen).
Der Fachhandel bietet eine Fülle von Haken an, die gebunden an ein Vorfach oder lose erhältlich sind und speziell für eine Fischart oder einen Köder entwickelt wurden: Ein Wurmhaken beispielsweise verfügt über zwei zusätzliche kleine Widerhaken am langen Schenkel, die dafür sorgen, dass ein quirliger Wurm optimal festgehalten wird.

Hakengröße:

Angelhaken werden nach der Weite ihrer Bögen in ein Größensystem aus Zahlen eingeteilt. Dabei gilt: je höher die Zahl, desto kleiner der Haken. Die im Süßwasser am häufigsten verwendeten Hakengrößen reichen von 1 (für Hechte, Zander und Karpfen) bis 16 (für Rotfedern und andere kleine Weißfischarten). Haken, die einen weiteren Bogen haben als Größe 1, werden mit "/0" gekennzeichnet. Beim Welsangeln kommen

z.B. Greifer der Größen 4/0 bis 15/0 zum Einsatz; letztere sind doppelt so groß als ein Zwei Euro-Stück. Hakengrößen unter 16 werden auch angeboten, jedoch seltener (Fliegenfischen) benutzt.
Bei der Hakengröße gilt der Grundsatz "Nicht kleiner, als unbedingt notwendig", denn je kleiner der Haken, desto größer die Gefahr, dass er vom Fisch tief geschluckt wird und schwierig wieder zu entfernen ist. Bei einer optimalen Hakengröße und einem aufmerksamen Angler, der im richtigen Moment den Anhieb setzt, greift der Haken in den allermeisten Fällen vorn im Fischmaul.

Petri Heil für 2010